Samstag, 31. Oktober 2020

Joggling mit drei Keulen

Ich habe die letzten Monate genutzt meine Variationen im Joggling wieder etwas auszubauen. Ich hatte das Keulen-Joggling schon mal eine zeitlang betrieben, aber dann in den letzten Jahren sehr vernachlässigt. Die alten Keulen waren von ehemaligen Trainings ziemlich ramponiert, als ich sie wieder rauskramte. Das war ein guter Anlass Neue anzuschaffen.

Ich habe von der 'Classic long' zur 'Classic short' gewechselt  (von 52 cm Länge zu 49 cm)

"Die Classic Short dreht schneller als die Long-Variante und gleicht damit geringere Wurfhöhen aus. Mit Ihrem kurzen Körper und dem gewickelten Griff ist sie geradezu perfekt für Kinder und für Jongleure mit kürzeren Armen." ... kann man bei Henrys hierzu nachlesen.

Ich muss sagen, all das ist für mich ideal für das Laufen mit Keulen. Ich kann die Keulen tiefer halten, enger am Körper - was sich spürbar günstiger auf die Schulter- und Rückenmuskeln auswirkt - und zudem weniger zu riskieren einen Knob auf dem Unterarm oder gar im Gesicht abzubekommen.

... mit diesem Equipment habe ich nach aufbauenden Trainingseinheiten der vergangenen Wochen heute meinen ersten 10er geschafft.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Joggling als Sportkursangebot an der Uni Bremen

Jörg Riedel joggelt schon seit mehr als zehn Jahren.  
Ich hatte vor Längerem mal ein Foto von einem Joggler in Bremen gesehen, aber nichts weiter dazu gefunden. Jetzt bin ich auf zwei Videos auf youtube gestoßen.

Jörg joggt in seiner Freizeit durch Bremen und jongliert dabei. Seit Oktober 2019 bietet er hierzu einen Hochschulsportkurs an. Der Pädagoge, der an der Universität in der Studierwerkstatt beschäftigt ist, sagt: Joggeln entspannt nicht nur, es hat auch eine positive Wirkung auf die Lernfähigkeit, da es beide Gehirnhälften anregt.(Textauszug youtube)

Video von Radio Bremen
gesendet am: 23. November 2019
...  und des Weiteren der Video-Link der Uni Bremen

Freitag, 10. Januar 2020

Dreikönigslauf mit zwei Jogglern auf der Kurzstrecke

Für mich war es ein lockerer Start ins neue Laufjahrzehnt auf nur 6 Kilometern beim 33.Kersbacher Dreikönigslauf. Jochen hatte aber schon am Vortag bei einer anderen fränkischen Veranstaltung sehr zügige 11 Kilometer hinter sich gebracht. Umso schöner war es, mit ihm gemeinsam die Strecke als Jonglierläufer angehen zu können. Und schön, dass wir dabei auch in einem Video-Clip des TV Oberfranken zu Ehren kamen. (Bei Zeitmarke 0:47 sind wir zu sehen.)

Sonntag, 6. Oktober 2019

Joggling beim Run NUE 2019

Netterweise wurde auch mein Joggling im Video-Clip (nordbayern.de) über den diesjährigen Stadtlauf Nürnberg mit dokumentiert. Ein kurzer Ausschnitt - bei etwa Kilometer 8 meiner diesmal nur 10-Kilometer-Beteiligung - ist ab Zeitmarke 1:32 zu sehen.

Mittwoch, 24. April 2019

Drei-und Vierball-Joggling auf der Halbmarathonstrecke beim Bonn Marathon

Am Sonntag, 7.April fand bei bestem Wetter der Bonn Marathon statt. ...  Bericht folgt.

Samstag, 29. Dezember 2018

jogglers & friends sep-dez 2018


15.September: Drei- und Vier-Ball-Joggling beim 32. Erlangen Arcadenlauf (10 km)












22.September: Drei- und Vier-Ball-Joggling beim 10. Kuckuckslauf in Kemmern (10 km)





  




28.September: Drei- und Vier-Ball-Joggling beim 8. ERH Vital-Lauf (10 km)


 14.Oktober: Drei- und Vier-Ball-Joggling beim 5. Erlanger Lauf gegen Krebs (23 Runden á 900m)











28.Oktober: Drei-Ball-Joggling beim 3. FSV-Lauf Erlangen (10 km)


















 04.November: Drei- und Vier-Ball-Joggling beim 24. Großhabersdorfer Bibertlauf (13 km)









 
 01.Dezember: Drei- und Vier-Ball-Joggling beim 42. Forchheimer Nikolauslauf (10 km)



Freitag, 7. September 2018

Joggling beim 15. Erlanger Nachtlauf

An Würfen in Kombination mit zügigen Gehschritten mangelte es nicht in den letzten drei Monaten, aber nun läuft es endlich auch wieder bei mir.

Den Erlanger Nachtlauf - eine Veranstaltung mehr oder weniger vor meiner Haustür - hatte ich mir zum 'Testlauf' für die kommenden Herbstläufe in meiner Region ausgesucht. Drei Runden à 3,8 km waren dafür ideal, da ich locker vorzeitig hätte aussteigen können. Recht entspannt startete ich diesmal mitten im Hauptfeld mit drei weißen Beanbags und kam so bald auch zum Jonglieren. Auf dieser Strecke sind mehr als 80 Prozent Jonglieren - meiner Meinung nach - nicht drin, aber da kam ich ran. Ich war konzentriert und auf meinen Körper achtend mehr als sonst nach innen gekehrt während der ersten zwei Runden. In die dritte Runde ging ich dann ohne Skepsis und konnte es locker zu Ende joggeln und auch die Wertschätzung genießen. 

So kann es nun wieder weiter gehen.

Nachtlauf  2017 ... siehe hier

Mittwoch, 23. Mai 2018

JogglerP wird zwischenzeitlich zum Jongliergeher ...

Der Titel des lang zurückliegenden letzten Posts hier könnte nun auch für mich Gültigkeit haben.
Eine heftige Prellung im linken Knie nach einem Fahrradsturz Anfang Mai kurz vor einem Laufwochenende mit zwei Veranstaltungen hintereinander hatte mich von heute auf morgen voll ausgebremst.
 

Nun - das Beste daraus machen - heißt es seitdem. Genesung benötigt positive Geisteshaltung wie auch vernünftiges Körperbewusstsein.
Am Laufsonntag - zwei Tage nach meinem Unfall - hatte ich meinen Frust entsprechend mit Begleitung und Unterstützung der Läuferinnen und Läufer an der Strecke wettmachen können. Ich danke dem Krenlauf-Team für ihre Würdigung dazu in ihrem Video


Während der Folgewoche aber wurde es schwieriger für meine Läuferseele. Eine Einheit mehr Krafttraining im Rumpf- und Oberkörperbereich ließ sich kaum mehr als ein Trostpflaster empfinden, und das Knie machte vor allem nachts zu schaffen. Also was macht der Joggler?
Intensiviert erst mal das verbleibende Jonglieren. Aber das ist ja nur die halbe Miete ...
 

In der zweiten Woche nach dem Unfall reifte in mir dann die erlösende Idee: Da inzwischen zügiges Gehen ohne Kniebandage keine Schmerzen mehr verursachte kombiniere ich seither Drei-Keulen-Jonglieren mit zügigem Gehschritt. Zunächst Runden auf der Bahn um Unebenheiten zu vermeiden und später auch auf Waldwegen, Asphalt etc..
Ersatzweise ist es mindestens emotional ein guter Ausgleich. Der Reiz liegt im intensiveren Wahrnehmen der Umgebung beim langsameren Tempo als beim Laufen. Und dann ist an windigen Tagen auch eindeutig die eigene Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Windrichtungen und -stärken beim Werfen der Keulen eine gute Herausforderung. Und körperlich ist das zeitlich längere Jonglieren mit Keulen auf einer relativ kürzeren Distanz die wesentliche Leistung. 


Die beste Forderung ans Keulen-Jonglieren beim Gehen konnte ich inzwischen erleben, als ich auf der zweiten Hälfte einer kürzeren Laufstrecke noch auf zwei Kilometern von Starkregen bedient wurde. Freiwillig hätte ich nicht versucht herauszufinden wie es ist, triefend nass und ohne festen Grip bei schlechter Sicht drei Keulen durch das Wetter zu jonglieren. Aber so war es crazy. Und ich habe die Gewissheit. Es geht auch so.

Die Distanzen werden etwas länger, ich arbeite an meinem Tempo und Körperhaltung. So sind unter anderem zwei Zehn-Kilometer-Jonglier-Geh-Touren in jeweils etwa eineinhalb Stunden schon mal geschafft. 
Stabilisiert es genügend mein Knie, so dass ich bald nach vollständiger Heilung wieder in meine Laufform finde?

Mal schauen wie es weiter geht bis es wieder richtig läuft mit mir ;-) ...

Samstag, 4. November 2017

'Joggler Out' aber nicht 'Down' - Michal Kapral schreibt eindrucksvoll über eine Niederlage

Jede Läuferin, jeder Läufer und alle Joggler kennen es natürlich auch: Scheitern.
Michal schreibt eindrucksvoll über seine Fünf-Ball-Joggler-Erfahrungen beim Toronto Waterfront Marathon.
Lohnenswert zu lesen ...vielleicht auch, weil wir so gleich ein wenig mit lernen können ;-).

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Joggler Heinz beim Bottwartal-Marathon

Am 15. Oktober war Heinz Rasten wieder mit drei Bällen auf der Marathonstrecke unterwegs. Diesmal beim wohl beliebtesten Marathon in Baden-Würtemberg. Seinen Bericht findet ihr hier.
Gratulation Heinz!

Sonntag, 1. Oktober 2017

Michal Kapral startet am 22.Oktober 2017 zu neuem Weltrekordversuch!

'The Joggler' wird beim Toronto Waterfront Marathon auf 42 Kilometern durchgehend mit 5 Bällen jonglierend laufen!

Siehe seine Mitteilung auf der Unterstützungsseite für SickKids


Montag, 25. September 2017

Zwei Joggler beim 9.Kemmerner Kuckuckslauf

Samstagnachmittag, 23.September: Samba von der Gruppe Paixao aus Coburg, die wunderbaren Golden Girls und ein ganzes Dorf feuert wieder begeistert an beim diesmal 9.Kemmerner Kuckuckslauf. Und schönes Wetter gibts einmal mehr noch oben drauf. Joggler Jochen Bosig ist gut befreundet mit den Läuferinnen und Läufern des SC Kemmern Running und hatte bereits im Vorfeld nochmal für den Lauf geworben

Zwei Joggler - das ist auch hier Premiere und Jochen hatte sich diesen Lauf ausgesucht für seinen 'Auftritt'. Eine bessere Wahl hätte es kaum geben können. Kemmern am Lauftag ist Party und wir werden durch die Runden getragen (fünf mal á zwei Kilometer) Das heißt fünf mal von den Golden Girls angeheizt und fünf mal Samba-Rhythmen, die uns in die Beine und Arme gehen und bestens zum Jonglieren passen. 

Wieder von hinten gestartet (unsere zusammen sieben Bälle zum Spaß noch ein paar Meter vor der Startlinie vom Besenwagen transportieren gelassen) kommen wir gleich zum Joggling. Und dann macht es einfach Freude. 

Früh überrundet von den Topläuferinnen und -läufern finden wir gut ein gemeinsames Tempo. Jochen hatte die zwei Hobbylauf-Runden schon mitgelaufen und ist dennoch bereits heute derjenige, der fast mich zieht. Ich hatte es ja geahnt! 

Bleiben wir diesmal unter einer Stunde? Unausgesprochen scheint das unser gemeinsames Ziel zu sein. Wir bleiben und haben sogar noch Zeit für ein kurzes gemeinsames Gruppenfoto mit den Golden Girls auf der letzten Runde.

Was für ein Spaß! Im nächsten Jahr gibt es ein kleines Jubiläum. Und wem der Weg in die Nähe von Bamberg nicht zu weit ist sollte dann dabei sein im Kemmern, wo Alle Alles geben, von den Spitzensportlern bis zu den Hobbyläufern, den freundlichen Vereinsmitgliedern vom SC Kenmmern Running und alle anderen Kemmerner im Ort. 

Und Joggling wird es dann auch wieder geben. 
Vielleicht mit einem schnellen Jochen und auf jeden Fall mit einem eher langsamen Peter.

Samstag, 16. September 2017

Erstmals zwei Joggler beim Erlangen Arcadenlauf

Um 15 Uhr ist Start für den Hauptlauf beim 31.Erlangen Arcadenlauf. Zuvor finden die Schülerläufe und der 5 km Lauf statt. Das Wetter ist eindeutig besser als im vergangenen Jubiläumsjahr, es regnet nicht und die Temperaturen mit 15 Grad 'lauf-ideal'.
 
Einspielen vor der 'Generalprobe'
Das sind schöne Rahmenbedingungen für die 'Generalprobe', wie Jochen diesen Lauf heute betitelt. Jochen wird seinen zweiten Jogglinglauf nach dem Herzo-Run absolvieren, diesmal durchgehend mit drei Bällen. Generalprobe, da am kommenden Samstag dann der schon vor Monaten zwischen uns vereinbarte gemeinsame 'Auftritt' beim Kemmerner Kuckuckslauf stattfinden soll.



ganz hinten gestartet gehts locker ins Joggling
Wir laufen uns gemeinsam etwas warm, gleich mit Einsatz der Bälle. Ich brauche das immer um mich auch 'einzuwerfen'. Dann Begrüßungen mit Lauffreunden und noch etwas Smalltalk. Besprechung der Startstrategie. Wir vereinbaren ganz hinten zu starten mit genügend Abstand zu allen anderen Läufern, um uns entspannt direkt ins Joggling begeben zu können. Jochen kommt prima ins Jonglieren und so nach und nach ziehen wir ins Läuferfeld hinein. Die hintersten Läufergruppen haben sich schon so gut aufgeteilt, dass wir auch auf engen Wegen gut jonglierend vorbeiziehen können. Man vergibt vielleicht ein zwei Minuten auf diese Weise, aber es geht heute ja nicht um die Zeit. Fast nicht, denn Michael Cipuras Moderatorkommentar beim Starten, ob wir das wohl in einer Stunde schaffen würden, ist mir schon im Kopf.


Die Wegstrecke - hauptsächlich im Wald (Mönau) - ist so, dass es manchmal nebeneinander geht, manchmal nur hintereinander. Für mich ist es ein unbeschreiblich schönes Gefühl diese Art zu laufen miteinander zu teilen. Auf dieser Strecke, wie auf vielen anderen war ich als Joggler bislang meistens allein unterwegs gewesen. Mit Ingbert Bittel hatte ich manchmal in Fürth oder Nürnberg die Ehre und einmal bei einem Erlanger Nachtlauf mit Thomas Dietz. Beide großartige Jongleure, letzterer - wie hier erst kürzlich wieder erlebt - mehrfacher Jonglier-Weltmeister. Und nun joggle ich mit einem Top-Läufer. Da bin ich in beiden Dimensionen eher Mittelmaß.

Gelegentlich achte ich auf Jochens Körperhaltung, bei vereinzelten Drops erinnere ich mich an meine eigenen ersten Läufe. Aber auch ich bleibe hier nicht ohne Drops heute. Zwischenzeitlich machen wir gegenseitig Fotos und ich habe ausnahmsweise die Chance manchmal das Tempo ein wenig an zu ziehen - eben die 60 Minuten im Kopf. Das wird mir höchstens noch in Kemmern möglich sein und dann wird es auch schon vorbei sein mit meiner 'Hasen-Rolle'. Dann kann ich schauen, wie ich hinterher komme. Mit mehr Übung wird Jochen bald in 45 Minuten die zehn Kilometer auch mit drei Bällen jonglierend laufen können. Heute bestreitet er seinen 99. Zehn-Kilometerlauf, wie er sagt.

Zum Ende hin, wieder am Kanal, kurz vor dem TV48-Stadion, ruft jemand, dass wir noch anderthalb Minuten Zeit hätten, wenn wir unter einer Stunde bleiben wollen. Wir geben noch etwas Gas und laufen gemeinsam ins Ziel. Fast hätten wir es geschafft. Acht Sekunden waren wir zu langsam.


Aber beide sind wir sehr zufrieden mit dieser 'Generalprobe'. Jochen hat seine erwartete Laufzeit gut unterboten und muss lediglich mit seiner Platzierung erstmalig weit hinten in der Ergebnisliste zurecht kommen. Aber wer erst vor vier Wochen hundert Kilometer am Stück gelaufen ist, steckt das weg. Und so genießen wir gemeinsam das alkoholfreie Weizen im Zielbereich.

Kemmern kann kommen.😎

Samstag, 9. September 2017

Joggling beim 14.Erlanger Nachtlauf

Seit den Anfängen dieser Laufveranstaltung bin ich - wenn mir möglich - gerne mit dabei. Die Nachtstimmung, die Herausforderung für den Joggler, die Atmosphäre an und auf der Strecke, das Rahmenprogramm ...

Kurz vor der Dämmerung die für mich paar hundert Meter zum Startpunkt radeln, Mein befreundetes Rettungssanitäterpaar - die in jedem Jahr auch bei dieser Freitagabend-Sportveranstaltung ihren Diensteinsatz bieten - begrüßen. Etwas unter die wartenden Läuferinnen und Läufer kommen, ein kurzer Smalltalk hier und da, ein wenig warmlaufen bzw. -joggeln.

Der Weltmeister in Erlangen
In der Zwischenzeit hat Thomas Dietz (der mehrfache Jonglier-Weltmeister) schon seine faszinierende Feuershow begonnen. Ich stelle mich ganz hinten im Startfeld auf. Es ist schon Tradition, dass der Start mit einem Feuerwerk eingeleitet wird. Ich gehe als Letzter durchs Startportal und kann bereits entspannt zum Laufen jonglieren. Drei weiße Beanbags. Im etwas sich entzerrenden Läuferfeld laufe ich mich ein ins Feld. In der ersten Runde sind viele Kinder dabei und ich treffe auf zwei Kinder und Papa aus meinem Kindergarten. Ich entschließe mich in dieser Runde bei Ihnen zu bleiben und bewundere die Gleichmäßigkeit und Ausdauer der Sechsjährigen auf den 3,8 km. Papa fragt, ob sie noch weiter laufen möchte, aber sie entscheidet souverän kurz vor dem Zielportal auf Nein.

Die Laufshirtfarbe ist bestens gewählt in diesem Jahr
So übernehme ich in der zweiten Runde die Begleitung des älteren Bruders und Papa bringt Tochter zu ihrem nahen zu hause. Der Ältere ist ambitioniert und ebenso schon recht souverän in seinem Laufstil. So ziehen wir durch die zweite Runde und wir reden die ganze Zeit miteinander, halten das Tempo so, das er auch noch seine gewünschte dritte Runde laufen kann und kommen so gut wieder zum Zielbereich. Der Papa wartet dort schon und übernimmt und ich nutze die letzte Runde für nun etwas Tempo und spüre die Reserven, die ich mir dank der Begleitung noch aufsparen konnte.

... auch eine Samba-Gruppe fehlt hier nicht.
Das Jonglieren musste nur in einigen ganz dunklen Bereichen unterbrochen werden und als ich ins Ziel laufe freue ich mich dass ich Dreiviertel der Strecke nun erstmals ohne einen Drop geschafft habe. Später hole ich gemeinsam mit den begleiteten Kindern und Papa noch die Urkunden ab. Ich freue mich über die Sportlichkeit meiner ehemaligen Kindergartenkinder und alle sind wir sehr zufrieden mit unserem jeweiligen Können.

Sonntag, 3. September 2017

"Nach dem Ziel ist vor dem Ziel": 100-Kilometer-'Querläufer' wird Jonglierläufer

Jochens Zieleinlauf nach 100 km
Nachdem Jochen Brosig vom Langstreckenteam (FSV Großenseebach) erst am Samstag, 19.August in Leipzig die 100 Kilometer im Rahmen der Bayrischen Meisterschaft mit persönlicher Bestzeit absolviert hatte, ging er bereits gut eine Woche danach wieder auf die Laufstrecke beim HerzoRun - und erstmals als Joggler. 

Jochen schreibt regelmäßig als 'Querläufer' für den Fränkischen Tag über Laufbegegnungen und Lauferlebnisse.

In seiner Kolumne über den HerzoRun und mit hilfreichen Tipps zu Zielsetzunngen und Motivation, könnt ihr auch von seinem Debüt als Joggler lesen.

WILLKOMMEN in der Jogglerszene, Jochen!

Sonntag, 30. Juli 2017

Erlanger Triathlon 2017 ...

Zur jonglierenden Unterstützung an der Laufstrecke waren wir diesmal sogar zeitweise zu zweit dabei. Ich hatte wieder alles für vier Stunden Jonglage dabei und Jochen hatte an diesem Morgen bereits 20 Laufkilometer in den Beinen (und diese wegen intensivem Training für seinen 100-Kilometer-Lauf in Leipzig in drei Wochen sogar nach bereits 58 gelaufenen Kilometern am Vortag!). Zudem  hatte er seine Bälle im Rucksack dabei als er zu meinem Standplatz kam. 

Jochen war mit seinen in zwei Tagen gelaufenen 78 Kilometern dennoch fit fürs Jonglieren und so hatten wir viel Spaß und viele Triathletinnen und Triathleten reagierten mit einem Lächeln und honorierten unsere Unterstützungsversuche häufig mit kurz erhobenem Daumen.

Im nächsten Jahr werde ich wahrscheinlich auf den Laufstreckenabschnitt im Wald 'umziehen' nachdem ich erfahren habe, dass dort auf langen Abschnitten fast gar keine Zuschauer stehen.

Samstag, 20. Mai 2017

Jogglers Frühlingslaufserie 2017

Nur fünf Tage nach dem letzten Event ging es dann zum 1.Dormitzer Jubiläumslauf. Als ein Programmpunkt im Rahmen der 875 Jahrfeier des Ortes war es eine gut geplante und organisierte Veranstaltung mit Bambini-, Schüler-, 5km- und 10 km-Lauf die am späten Freitagnachmittag, 19. Mai startete. Rechtzeitig zum Beginn der Laufveranstaltung kam ich aufs Sportgelände und hatte noch gut Zeit bis der 10km-Hauptlauf losgehen sollte. Von Anfang an schwebte mit dunklen Wolken auch die bange Frage über allen Läufer- und Helferköpfen: Hält das Wetter? 

Nein, es hielt - pünktlich zum Start des Hauptlaufes - nicht mehr. Es begann mit ein paar Tropfen, aber nach kurzer Zeit regnete es in Strömen. Kein Spaß für die Helfer an der Strecke, die entsprechend nicht so zahlreichen Zuschauer und die Leute an der Wasserstation. Im Zielbereich fiel der Strom aus, nur die Läufer konnten in der Bewegung sich noch irgendwie an die Verhältnisse gewöhnen. Ja, fürs Joggling blieb es ein Spaß, wenngleich Streckenabschnitte sehr glitschig wurden und es die Konzentration auch mit drei Bällen sehr hoch zu halten galt. Im Zielbereich war dann aber nur noch kurzes Aufhalten möglich, kühlte man in der patschnassen Laufkleidung und angesichts rapide gefallener Temperaturen dann doch schnell aus. Selten waren meine Beanbags während eines 10km-Laufes am Ende so schwer geworden 👦.


IV Der 2.Baiersdorfer Krenlauf war schon lang in meinem Laufkalender eingeplant. Der erste Lauf im April letzten Jahres war eine vollkommen gelungene Veranstaltung gewesen. Und wieder hatten Klaus Novak und die zahlreichen Helfer vom Lauftreff Baiersdorf einen optimal organisierten Lauftag vorbereitet. Am Sonntag, 14. Mai war es dann wieder soweit. Die Moderatoren sind wieder Jochen Brosig und Michael Cipura. 

Das Wetter bot ideale Laufbedingungen und so ging es wieder zwei Runden auf der vom letzten Jahr bekannten Laufstrecke. Die Baiersdorfer an der Strecke waren mit Beifall, Musik und zusätzlicher Wasserversorgung bestens dabei und so war es ein großer Spaß auch für mich als  Joggler hier wieder dabei zu sein - diesmal nach meinem Zieleinlauf schön abgerundet durch eine Jongliereinlage des seit einigen Monaten auch als Joggler fleißig übenden Moderators.


III  Auch zum fünften Mal bin ich am Samstag, 06.Mai beim 5.Erlanger Benefizlauf gestartet. Und wieder war das Wetter für die Läufer prima. John Stackman moderierte wie in den vergangenen Jahren und kümmerte sich einmal mehr um die Wasserstation. Ich unterstützte in diesem Jahr erstmals - wie zuvor schon bei den Läufen gegen Krebs - Kinder meines Kindergartens für ihren Bambinilauf, sowie Ehemalige beim Schülerlauf. Dreiviertel meiner Gruppe konnte ich für die Veranstaltung gewinnen. Und sie hatten alle großen Eifer und Spaß und freuten sich am Ende über ihre Medaillen.
Selbst beim ersten Erwachsenenstart auf die 900-Meter-Runde gegangen, wurde ich dann anfangs immer wieder von einigen meiner Kids angefeuert. Wegen der Sonne war es wieder eine Mischung aus Drei- und Vierball-Joggling und ich hörte nach 16 Runden auf. Unglaubliche 34 Runden hingegen lief der schnellste und ausdauerndste Läufer in den zweieinhalb Stunden bis zum Ende des Laufes


II Mein fünftes Mal (Halbmarathon) beim zweijährig durchgeführten und nun schon  8.Bamberger Weltkulturerbelauf wurde im Gegensatz zum vergangenen Jahr von optimalem Wetter gekrönt: Letzter Apriltag, 18°C und strahlend blauer Himmel beim Start um 15:30 Uhr.
Der Respekt vor dem Lauf über alle sieben Hügel Bambergs war natürlich ungebrochen groß, aber großartig war auch die Stimmung.
Da ich drei Tage vorher mir bei einer unglücklichen Bewegung im Kindergarten eine leichte Sehnenzerrung am rechten Fuß zugezogen hatte, die ich bis zum Lauftag mehrmals mit Pferdesalbe versorgt hatte, mussten die schwereren, aber besser unterstützenden Laufschuhe herhalten. 
Die ersten fünf Kilometer vorsichtig angehen, war die Devise angesichts der Höhenmeter und ich achtete auf mein Körper- und besonders auch Fußgefühl. Ich kam recht gut hinauf und oben auf der Altenburg war die erste Trinkstation dann schon sehr willkommen. Sensationell der Blick bei diesem Wetter auf ganz Bamberg und Umgebung. 
Dann ging es steil hinab, ich lasse es laufen, aber spüre es natürlich in den Knien. Zwei weitere kleinere Hügel folgen noch auf Streckenabschnitten zwischen km 7 und 9 im Zickzack. Erste Partystimmung ist hier zu spüren in den engen Gassen, in denen die begeisterten und begeisternden Bamberger stehen.

Nun ging es in den Hain. Das satte Grün hier sauge ich - bislang fast nur mit drei Bällen jonglierend gelaufen und entsprechend Blick dafür - vollkommen in meine Seele auf. Es läuft sich gut, aber ich weiss, dass es nicht um die Zeit gehen kann. Der rechte Fuß ist ganz latent zu spüren und es stehen noch genügend Kilometer bevor. 
Nach dem Hain am Kanal entlang in die Innenstadt zurück und hier bin ich froh, dass doch recht zahlreiche Zuschauer anfeuern. Jetzt joggle ich meist mit vier Bällen. Meine Positionierung im weit hinteren Lauffeld lässt dies leicht zu. Und so geht es auf die wieder ständig abbiegenden Gassen und Straßen im Zentrum, mit viel Kopfsteinpflaster. 
Und dann, wie immer, nach dem 18.Kilometer hinauf zum Dom. Hier muss ich ein ganzes Stück gehen. Dann über heftiges Kopfsteinpflaster - aber zumindest nicht glitschig nass wie vor zwei Jahren - geht es hinunter. 
Und danach die Belohnung ... Die Zuschauer stehen auch noch zu meiner Laufzeit eng an den Absperrungen auf dem letzten Kilometer, hier geht es bestens mit vier Bällen zu jonglieren. Die Wertschätzung ist hör- und spürbar. Gänsehaut-Feeling. Dann Einbiegen auf die kurze Zielgerade und nur noch Sich-Freuen. 
Meinen Fuß spüre ich erst später wieder etwas.


I Meine Startveranstaltung waren einmal mehr die 15 km beim diesmal 17.Erlanger Winterwaldlauf am 25.03.. In jedem Jahr ist dies ein idealer erster Wettbewerb für mich. Eine lokale Veranstaltung, die das Wiederbegegnen mit diversen Lauffreunden und Bekannten garantiert und zudem ein Waldlauf, der das Bedürfnis endlich wieder in die Natur einzutauchen vollkommen zu stillen vermag. 
Ambitioniert ist die Laufgemeinschaft dieses von John Stackman und Michael Cipura moderierten Laufes sowieso, so dass auch der Joggler eigentlich genügend motiviert wird, im Vorfeld schon etwas für sein Vermögen zu tun. 

Und in diesem Jahr: Der neu veranstaltete Bambini-Lauf am Vormittag ließ mich zur  Unterstützung einiger teilnehmenden Kinder aus meinem Kindergarten schon früh da sein. Das Wetter war brilliant, die Orga mit allem drum herum perfekt und so ließ sich der eigene Start gut angehen. Die ersten zwei von insgesamt drei Runden gingen locker, nur in der letzten Runde merkte ich die doch noch zu wenig gelaufenen Kilometer bei meinen Trainingseinheiten ein wenig ab Kilometer 13. Aber die Jongliershow sollte gut zu Ende gebracht werden und so konnte ich noch genug Energie aktivieren.
Zufrieden mit dem Ergebnis und die Erfahrung gemacht, dass die Kilometerumfänge nun wieder deutlicher erhöht werden sollten. ;-)


Sonntag, 4. Dezember 2016

Mit vier Bällen dabei beim 40. Forchheimer Nikolauslauf

Die Sonne strahlte vom blauen Himmel am Samstag, 3.Dezember zum 40.Nikolauslauf, veranstaltet von der LG Forchheim. Besser hätte es zum Jubiläum nicht sein können. 
Und der Joggler fand endlich mal wieder Zeit zur Teilnahme (nach zuletzt 2012) nachdem die selbst zu veranstaltende Nikolausfeier im Kindergarten mal nicht auf den Wettkampftag fallen musste. 
Abschluss mit voller Konzentration
Vertraute Vier-Runden-Strecke, viele bekannte Gesichter, ambitioniert wieder das Rennen - und unsereins wieder hinten mit den Spaßläufern, die natürlich als Nikolaus oder sogar bis zum Osterhasen verkleidet waren. Die Runden ließen etwa zu 60% vier Bälle zu, den Rest mit drei (dann wie immer einer in der Hinterhand) wegen direktem Gegenlicht durch die tiefstehende Sonne. Natürlich war der Lichtkontrast (z.B. Baumgeäst/Umgebung) an diesem trocken kalten Tag sehr stark, was mich immer zu etwas mehr Konzentration beim Jonglieren fordert. Auf diese Rechnung gingen meine Drops auf der Strecke vor allem. 

After-Juggling mit dem Nikolaus
Insgesamt war es ein schöner Abschluss meiner in diesem Jahr ja verspätet gestarteten Laufsaison und am Ende konnte ich noch einen kleinen persönliche Erfolg verbuchen als es mit der Vier-Ball-Jonglage in den engen Zielkanal ging. Mal kein Drop vor Anspannung auf solchartiger Endgeraden sondern die Show gut zu Ende geführt. Yep!


Was der Nikolaus über den Nikolauslauf schrieb ...
und alle Bilder zum Lauf

Sonntag, 6. November 2016

Eine Fränkische Herbst-Joggling-Serie

VII Mit dem 22. Großhabersdorfer Bibertlauf am 06.11.geht nun diese Serie zu Ende. 
Aber bevor der verbleibende Herbst nur noch wenig zu bieten hat lockte noch mal der Mischwald, mit einer garantiert schönen Laubfärbung, egal wie das Wetter mitspielt. Und natürlich verpflichtete auch die familiär freundliche Atmosphäre, getragen von Gerhard und Manfred und den freundlichen Helfern am Ortsrand von Großhabersdorf.

Nach zwei Jahren mit sonnigem Traumwetter, war es diesmal eher bescheiden nass und kühl, aber die beiden Runden durch den Wald entlang und oberhalb des Bibertgrundes waren dennoch reizvoll. Ein kleines, meist sehr ambitioniertes Läuferfeld von diesmal etwa 70 Teilnehmenden auf dem 'langen Kanten' (wie Manfred es später bei der Siegerehrung kommentiert) und unsereins im hinteren Feld mit dabei. 

Joggling mit vier Bällen geht auf teilweise asphaltiertem Weg gut, auch auf den Schotterwegen, aber kaum auf den An- und Abstiegabschnitten, zumal das nasse Laub am Boden besondere Aufmerksamkeit fordert. 

So joggle ich etwa die Hälfte der Strecke mit drei und die andere Hälfte mit vier Bällen. Die Streckenführung hat etwas Biss und ist sportlich gesehen sowohl für die 7km- wie für die 13km-Variante reizvoll. So nimmt es mein Lauffreund Jochen, der hier zum ersten Mal startet und in seiner Altersklasse den ersten Platz macht. Meine Frau und ich bleiben bei dem eher bescheidenen Anspruch nicht als Letzte ins Ziel zu kommen. Na das schaffen wir und haben auf der Strecke wirklich die schöne Herbstwaldatmosphäre genossen.  

Schön die Wertschätzung hier am Ende für jede Läuferin/jeden Läufer und dann an diesem Lauftag ins Warme zu kommen - heute ist das wieder die Werkstatthalle und nicht wie in den zwei Jahren zuvor der sonnige Hof davor. 
Es gibt ein reichhaltiges Buffett (man sollte jedoch nicht zu spät da sein) und eine Tombola (in diesem Jahr geht es um Lebkuchen-Truhen) und Brot oder Honig ist das Preisgeld. 

Jochen kann für das Langstreckenteam eine Lebkuchentruhe empfangen, für seinen Altersklassenplatz ein Brot, sein Sohn nimmt ein Glas Honig mit und wir beide jonglieren anschließend noch ein bißchen vor der Halle bevor es nach Hause geht.





VI 3. Erlanger Lauf gegen Krebs am 16.10.: Ich bin für die erste Startgruppe im Hauptlauf gemeldet. Zunächst  - wie auch in den zwei Jahren zuvor - bringe ich meine zahlreichen Bambinis auf die Strecke, mit vorbereiteten Startnummern und etwas Warming-Up und dann natürlich begleitend. Das ist immer auch Seelenfreude für mich - und zudem eine wunderbare Einstimmung für mein eigenes 'Auftreten'. 
Das Wetter ist wie beim ersten Lauf hier einfach traumhaft: Sonne pur und 18°C. Ich habe etwa wieder Halbmarathondistanz im Kopf - weiß ja, dass es geht seit letzter Woche. Und dann sind Viele unterwegs auf den 900m-Runden. Etwas Reden mit Bekannten auf der Strecke, aber doch auch konzentriert sein beim Bälle werfen - ein häufiger Wechsel zwischen drei und vier Bällen. Die kurzen Runden lassen treues Publikum an bestimmten Streckenabschnitten sehr bewusst werden und ich bedanke mich umso mehr, je länger ich dabei bin. Die Power - getragen auch vom Spendeneffekt - reicht heute gut für 25 Runden.
Joggler und Joggler in spe?
Als ich gehe weiß ich genau, dass meine Kindergartenkinder unseren Stadtpark nun immer auch mit ihrem Lauf verbinden werden und ich als Joggler habe auch meine Spuren hier vertieft. Im nächsten Jahr gerne wieder ...


V 14. Herbstlauf Schloss Thurn am 08.10.: Start 11 Uhr in der 'Westernstadt' des
Freizeitparks. Eine überschaubare Gruppe von Ein-Runden-Läufern (7km), Staffel-Halbmarathon-Läufern und Drei-Runden-Läufern zieht los - zunächst an den Kamelen vorbei. 
Die Halbmarathondistanz ist im Kopf gebucht und so gehe ich es gleich recht gemütlich an. Längere als ein, zwei 15km-Strecken bin ich in diesem Jahr bislang nicht gelaufen, also ist es ausnahmsweise etwas experimentell. Drei Bälle und vier Bälle müssen im Werfen abgewechselt werden, angesichts gelegentlicher Sonne im Gegenlicht oder wegen der Bodenbeschaffenheit. Hinter mir befinden sich auf der ersten Runde nur noch eine Gruppe von noch gemütlicheren 7km-Läufern, die meisten Staffel- und Halbmarathonläuferinnen und -läufer sind hier einmal mehr sehr ambitioniert und entsprechend vorne weg.

... noch 21,1 Meter bis ins Ziel ;-)
Eine abwechslungsreiche Runde führt durch den Freizeitpark, dann Wald und Flurwege und etwas 'up and down' durch die Orte Hausen und Heroldsbach und zurück in den Park.
Das Durchlaufen durchs Startportal nach der ersten und zweiten Runde gerät natürlich passend zum Ambiente der Westernstadt zur großen Joggling-Show und so komme ich gar nicht auf die Idee eventuell nach 14km aufzuhören. Dennoch fühlt sich meine letzte Runde dann hart an. Ich spüre deutlich den fehlenden Trainingsumfang. Aber mit jedem geschafften Kilometer auf der letzten Runde steigert sich auch die Freude über die Wirkung der Willenskraft und so jongliere und laufe ich als einer der Letzten Halbmarathonis doch fröhlich ins Ziel.

Und danach:
... bald vielleicht als Joggler zu sehen
Jochen Brosig vom Langstreckenteam - der den Halbmarathon in eineinhalb Stunden gelaufen war - ehrt mich noch etwas mit Foto-Shooting und möchte das Jonglieren lernen und ich erkläre ihm das Prinzip auf dem Weg vom Freizeitpark zu den Umkleiden in der etwas entfernten Sporthalle. Er wirkt natürlich auch hier ambitioniert und da er in Aussicht stellt im nächsten Jahr auch mit Jonglierbällen hier zu laufen, überlasse ich ihm kurzerhand drei meiner Bälle zum direkten Üben-Können. 
zukünftig: Joggle Happy And Smile?
Und wie es das Schicksal heute will, gab es in meiner Altersgruppe nur einen Mitstreiter auf meiner Distanz und so schaffe ich es aufs Treppchen und kann dort noch mal kurz das Grundmuster des Dreiball-Jonglierens demonstrieren. 
Ein fast  schon zu würdiger Abschluss meines diesjährig krankheits- und verletzungsbedingt ersten Versuchs über 21km.


Für die Gesundheit ...einen Schritt voraus ...
IV 6. ERH-Vital-Lauf am 30.09.: Start 17:50 Uhr - Neben den Starts über eine oder zwei Runden stehen für den 10 km-Lauf (3 Runden) über 200 Läuferinnen und Läufer am Startfeld. Teams aus den im Netzwerk verbundenen Unternehmen sind hier vor allem vertreten. Die Läuferstimmung ist geprägt von ambitioniert bis locker. Die Strecke empfinde ich als sehr entspannend, führt sie doch in früher Abendstimmung vom Ort aus durch die beeindruckende Weiherlandschaft des Aischgrundes (der größten zusammenhängenden Weiherlandschaft Europas). In der Enge des anfänglichen Lauffeldes und an einigen Streckenabschnitten geht es es nur mit drei Bällen, aber ab der zweiten Runde kommt auch der vierte Ball mehr zum Einsatz. Ein drei Mal zu nehmender kleiner Anstieg zum Ort zurück wird durch bestens anfeuerndes Zuschauer erleichtert. Und das kommt mir besonders in der letzten Runde recht, nachdem ich mich wegen Unachtsamkeit (für eine Baumwurzel) anderthalb Kilometer vor dem Ziel längs in den Staub gelegt hatte und mit kleinen Schürfwunden und staubigen Händen meine Show gut ins Ziel bringen will. Sollte gelungen sein ... nur hatte ich es doch tatsächlich geschafft - entgegen der Darstellung im Flyer - der Gesundheit zwischenzeitlich 'einen Schritt hinterher' zu stolpern.


Ernst Binder - einer von zwei Läufern der M80 - phänomenal!
III 8. Kemmerner Kuckuckslauf am 24.09.: Start 15:30 Uhr - Traumwetter, eher mit 24°C etwas warm, aber da gibt es kein Maulen. Die Stimmung im Ort ist wieder bestens - der verkleidete Kuckuck hatte die Bambinis kurz vor dem Hauptlauf angeführt - Zuschauernester an den richtigen Stellen an der 2km Strecke, die es fünf mal zu laufen gilt. Wasserstation auch an der besten Position. Genauso ist die Organisation. Großen Dank an das so engagierte SCK Running Team. Für den Joggler ist es eine Party in ansonsten sehr ambitionierter Lauf-Umgebung. Den Rhythmus der Samba-Gruppe 'Paixao' aus Coburg fünf mal mit den Bällen zu erwidern ist dabei ein besonderes Vergnügen. Und nach dem Lauf kann ich mich mit Ernst Binder aus Nürnberg unterhalten, der das Laufen nicht lassen kann und - wie ich ihm nur bestätigen kann - auch nicht sollte, solange es ihm gut tut.


II 30. Erlanger Arcadenlauf in die Mönau am 17.09.: Start 15:10 Uhr am Kanal im Regen, 10km, 4 Bälle dabei, aber fast ausschließlich 3 Bälle jongliert wegen des Dauerregens, bei 17°C aber dennoch ganz gute Laufbedingungen, da glücklicherweise der erst während des Laufes intensiver werdende Regen die (hauptsächlich) Waldstrecke noch nicht so aufgeweicht hatte. Schade nur, dass wetterbedingt  - und ausgerechnet beim Jubiläum - das ansonsten immer wieder schöne Ambiente nach dem Lauf (Essen, Trinken, Entspannen, Musik, Siegerehrung) auf dem Sportfeld in die Halle verlegt werden musste.


I 13. Erlanger Nachtlauf am 09.09.: Start 20:30 Uhr mit Feuerwerk(!), 11,4km (3 Runden), 3 weiße Bälle, angenehme 23 Grad zu Beginn, sternenklare Nacht, Straßen und Feinschotterwege, im Naturschutzgebiet mit Fackeln markiert (hier dann die Atmosphäre genießen ohne Jonglieren:-))

Montag, 17. Oktober 2016

Michal Kaprals Ziel beim Chicago Marathon 2016: 26.2 Miles Joggling ohne Drop ...

Nun hat der kanadische Weltrekord-Joggler auch dieses Ziel erreicht und das in einer Zeit unter 3 Stunden ...


Der renommierte amerikanische Nachrichten-Sender NPR berichtete und die BBC hat aus einem Interview mit Michal ein schönes Video in 'Sportshour' erstellt.