Samstag, 20. Februar 2016

Richard Ross macht Bocaranga zur internationalen Hauptstadt des Joggling

Bocaranga ist eine kleine Stadt im Nordwesten der Zentralafrikanischen Republik und Richard Alec Ross (30 Jahre, US-Amerikaner) ist hier als Entwicklungshelfer für das International Rescue Committee tätig. Hauptziel seiner Arbeit in Bocaranga ist die Unterstützung der Bevölkerung bei der Stabilisierung ihrer wirtschaftlichen Situation. 

Und Richard ist Joggler seit seinen Studienzeiten in Washington DC.. In 2013 nahm er mit seinem Joggling Project als Joggler am Paris Marathon teil um Spenden für ein Projekt gegen Kinderarmut in den Städten Senegals zu sammeln. 

In Bocaranga hat er einen Joggling Club gegründet - den CarJugglingClub.
An jedem Samstagvormittag treffen sich die Kinder von Bocaranga und üben sich im Joggling unter Richards Anleitung.

Und der hier wohl bedeutsamste Aspekt: Richards Joggling-Programm führt die Kinder ehemals im Bürgerkrieg verfeindeter religiöser Gruppen wieder zusammen.

Kürzlich wurde im französischen Magazin Le Point ein interessanter Artikel über diese wertvolle Arbeit von Richard Ross veröffentlicht. 
Und wer sich ein Bild von Richards Joggling Projekt in Bocaranga machen möchte, sollte unbedingt einen Blick in seine Bild- und Videodokumentation werfen, die er unter dem Pseudonym 'theurbanjoggler' zur Verfügung stellt.

Dank einem Hinweis und Link in Michal Kaprals Blog bin ich auf den Artikel im 'Le Point Afrique' gestoßen. Die hier beschriebenen Informationen habe ich diesem Artikel entnommen.

Sonntag, 17. Januar 2016

Schnee & Laufen oder Joggling

Januar - trübe, nasskalte Tage ... Sich zum Draußen Laufen zu motivieren geht nur per Erwartung des gesunden und entspannenden Effekts (wenn man sich diese Erfahrung zumindest schon einmal gegönnt hatte), einer klaren sportlichen Zielsetzung für die nächsten Wochen oder wegen des sozialen Miteinanders in der Laufgruppe.
Aber wenn dann Tage mit Schnee kommen ... dann klappt es ganz einfach - zumindest bei mir - dem inneren Schweinehund das einzig verbleibende Argument zum Thema Kälte ganz einfach zu nehmen, indem ich ihm die mehrlagige Laufkleidung, Handschuhe, Mütze etc. vor die Vorderpfoten werfe. Der Naturfan in mir gewinnt mit dem Einsteigen in die Laufkleidung an Stärke und mein unliebsamer Begleiter bleibt kurz nach der Haustür schon auf der Strecke. 
Soweit zur Ausgangslage.

Für mich steht noch die Entscheidung an, ob ich mit drei oder vier Bällen starte. Das ist in erster Linie abhängig von Schneefall, Schneehöhe, der zu erwartenden Bodenbeschaffenheit.

Bislang konnte ich an drei Tagen in diesem neuen Jahr von zu hause aus durch Wintermärchen joggeln. 

Jedesmal hat es die zusätzlichen Mühen - insbesondere immer wieder mal mit schlechtem Grip auf Schnee herum zu eiern - gelohnt. Winkt hier doch immer schon der physiologisch relevante Gewinn: die Beinmuskulatur zu stärken und die Koordination der Armbewegungen beim zusätzlichen Jonglieren zu üben.

Das Größte ist aber der Genuss ...


... beim Laufen ...
... und die warme Dusche hinterher :-).

Kommt laufend gut durch den Winter
Euer JogglerP

Samstag, 7. November 2015

Drei-Ball-Joggling beim 21.Großhabersdorfer Bibertlauf

Der Großhabersdorfer Bibertlauf Anfang November - war schon lange festgehalten in meinem Laufkalender. Lediglich mit welcher Distanz ich es diesmal angehen würde, war noch offen. Dank Gerhard hatte ich einen Freistart und konnte mich kurzfristig entscheiden. 7 oder 13 km mit eben einer oder zwei Runden durch den immer schönen Herbstwald zu dieser Zeit, aber eben auch mit einigen Höhenmetern ließen mich in den Trainingsläufen zuvor gut auf mein Knie achten. (Besonders das Abwärtslaufen konnte infolge meines Sturzes noch etwas schmerzhaft werden).

Aber dann war es ein traumhaft schöner Vormittag mit mildesten Temperaturen und das beflügelte mich mit, meine gewohnte Distanz anzugehen. Hinten entspannt mein Start - zirka 50 Läuferinnen und Läufer vor mir. Ich ließ es gemütlich angehen - wusste ja die Anstiege einzuschätzen und dachte an mein Knie. Drei Bälle waren viel einfacher zu handhaben als im letzten Jahr vier auf dieser Strecke. Für mich war es wichtig mit den Armen noch etwas mit zu hebeln, was beim Vier-Ball-Joggling kaum mehr möglich ist. So konnte ich mich auf die Landschaft konzentrieren und beide Runden - die erste etwas langsamer als die Zweite - sehr genießen. Die meisten Läuferinnen und Läufer, die vor mir gestartet waren, liefen zügiger beide Runden und so blieb ich bis zum Schluss in einer hinteren Position. 

Fast gemeinsam mit meiner Frau kam ich ins Ziel, konnte dort viel Applaus genießen und mein Vater - der seit Langem mal wieder als Zuschauer dabei sein konnte - hatte spannende Zieleinläufe erlebt und freute sich nun mit uns.
Als Altersklassenbeste konnte meine Frau eine Flasche Rotwein entgegen nehmen, die an einem der nächsten Abende - diesem schönen Lauftag und der Veranstaltung ganz entsprechend - prima schmeckte. 

Also genügend Gründe im nächsten Jahr wieder dabei zu sein :-).

Montag, 19. Oktober 2015

Drei-Ball-Joggling beim 2.Erlanger Lauf gegen Krebs

Die gute Organisation des 2.Lauf gegen Krebs in Erlangen war schon am Morgen spürbar, als ich für meine fast gesamte Kindergartengruppe die Startunterlagen für den zunächst stattfindenden Bambini-Lauf abholen konnte. Am Gruppenschalter ging dies problemlos und auch später gab es an keinem Schalter lange Warteschlangen. 1800 Läuferinnen und Läufer waren insgesamt gemeldet und in diesem Jahr hatten die Organisatoren damit sichtlich nicht die geringsten Probleme. In verschiedenen Startgruppen wurden dann nach den Schülern die Erwachsenen auf die 900-Meter Runde im Erlanger Schlossgarten geschickt, die pro Durchlauf und Läufer einen Euro für den guten Zweck erbrachte.
Das Wetter war zwar ein ganz anderes als im vergangenen Jahr, aber dies wurde wettgemacht durch die freundliche Art, mit der Helfer und Moderatoren Stimmung machen konnten. Und einmal auf der Strecke lief es für die meisten sowieso, wie es den Anschein hatte, auch als später noch der Regen zum trüben Grau des Tages hinzukam.

Meine Begrenzung auf drei Bälle kam mir während des Laufens im Park doch recht zugute. Ich konnte meine Runden wirklich richtig genießen. Ich war viel mehr am Gruppengeschehen beteiligt, als dies im vergangenen Jahr mit vier Bällen möglich gewesen war und es fehlte nicht an netten Gesprächen zwischendurch.

Bleibt zu resümieren: Die Organisation ist bestens gelungen. Erlangens Stadtpark als Veranstaltungsort in herbstlichem Ambiente konnte auch an diesem trüben Tag mit Naturreizen verwöhnen und entsprechend legten alle Beteiligten eine tolle Leistung ab - von den unermüdlichen Helfern, die stundenlang bei widrigen Witterungsverhältnissen an den Ständen ausharrten, den Zuschauern, die trotz des nasskalten Wetters zum Anfeuern an der Strecke standen, bis zu den vielen Läuferinnen und Läufern, die an diesem Tag alle zusammen weit über 12.000 Euro an Spendengeldern erlaufen konnten.  

Bericht der Nordbayrischen Nachrichten
Ergebnisse
 

Montag, 12. Oktober 2015

Drei-Ball-Joggling beim 32. Fürther Kärwalauf

Super Wetter, super Stimmung an der Strecke durch die Fürther Innenstadt... 7,5 Kilometer Jonglierlaufspaß - ein distanzbezogen vorsichtiger, aber absolut genußvoller Wiedereinstieg für mich.

Der traditionelle Kirchweihlauf, der immer vor dem ebenso traditionellen Erntedankzug anlässlich der Fürther Michaelis-Kirchweih stattfindet, ist größtenteils 'LAC Quelle' - geprägt vom Veranstalter und den zahlreich teilnehmenden Vereins-Athleten. Hier gehts um läuferische Topleistungen. 
 
Die Läuferinnen und Läufer des Fürther United Kiltrunners e.V. fügen hier perfekt den, sportlich-spaßbetonten Akzent hinzu, der das Publikum ebenso begeistert, auch weil hier viele wissen wofür die Kiltrunners stehen. 
Insgesamt eine Ehre dabei gewesen zu sein.

Laufbericht des Veranstalters

Freitag, 2. Oktober 2015

Joggling mit kleinen Bällen geht wieder, aber ...

... recht wehmütig verzichte ich - wenngleich vernunftsvoll - auf meinen Start beim 20.Nürnberger Stadtlauf. Zu oft meldet sich noch mein geprelltes Knie und den Rippen tun mehr als 6 bis 8 km auch noch nicht richtig gut. Ganz zu schweigen vom 4-Ball-Joggling wegen der Schulter.
Ich wünsche allen einen schönen Lauftag bei, für die Jahreszeit wohl idealen Wetterbedingungen und vermisse schon jetzt mein Wiedersehen mit so vielen Lauffreunden (die sich ja immer zahlreich treffen bei diesem Event), mit dem Besenradfahrer Jürgen sowie das so zur tollen Stimmung beitragende Nürnberger Publikum.
Euer JogglerP

Sonntag, 27. September 2015

Ausgebremst - zur Zeit geht nur etwas Laufen, Joggling muss noch pausieren ...

Nur einen Tag nach meinen kurz aufeinander folgenden Starts - Nachtlauf und Arcadenlauf - hatte mich beim Radfahren auf geschottertem Waldweg ein direkt nach einer Kurve quer in den Weg rennender Hund ausgebremst. Mein Sturz über den Lenker brachte eine verstauchte Schulter und Rippenprellung nebst großer Schürfwunde und Schwellung am Knie mit sich. Hätte noch schlimmer kommen können, aber das Joggeln war zunächst mal nicht mehr greifbar. Auf den Kuckuckslauf in Kemmern musste ich schweren Herzens verzichten und was am kommenden Samstag beim Stadtlauf Nürnberg geht, ist auch noch nicht gesichert. Laufen geht aber besser als das Schlafen nachts und so bleibe ich mit Vorsicht zumindest in Bewegung.
Euer JogglerP